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KONZEPT 2000
TREIBSTOFFVERSORGUNG
Da wir nicht drum herum kommen, noch einige Zeit mit Benzin und Diesel voranzukommen, sollten keine Verteiler-Apparate gebaut werden. Bestehende Tanks können umfunktioniert werden. Bestehende Tankstellen sollten weiterhin genutzt werden. Die Automobilfabrikanten weltweit sollten die Ölmultis im Interesse des Umweltschutzes und zum Schutze jedes Einzelnen dazu verpflichten kooperativ tätig zu sein. Anstelle, dass die Benzin-Lobby ein Konkurrenzdenken entwickelt, sollten die Ölmultis so schnell wie möglich verstehen, dass die Entwicklung voranschreitet entweder ohne sie oder mit ihnen.
Neue Märkte bieten immer Riesenpotential für Fortschritt und Entwicklung. Für die, die bereit sind auf diesen Zug aufzuspringen, wird der neue Markt zum neuen Arbeitsplatz und zum neuen Geschäft. Motto: Veränderung statt Konkurrenz.
UMBAU VON ALTEN BESTEHENDEN FAHRZEUGEN
Da dieses System besonders gut geeignet ist, alte Lieblinge wieder zu neuem Leben zu erwecken, ist das Anwendungsgebiet nicht nur auf eine bestimmte Marke, Typ oder Produktgruppe beschränkt. Die Umbaumöglichkeiten sind so mannigfaltig wie die Fantasie jedes Einzelnen.
Bei dem abgebildeten Motor handelt es sich einfach um einen Otto-Motor. Modell oder Typ stellen keine Bedingung dar. Er dient lediglich als Anschauungsobjekt und stellt keine Verpflichtung dar. Allerdings, je leichter der verwendete Motorblock ist, umso effizienter ist die Kraftübertragung auf die Antriebsräder, da jede Masse bei der Beschleunigung oder Steigung ein Hindernis darstellt.
Bei Neukonstruktionen liegt es jedoch auf der Hand, dass logischerweise die Turbine direkt auf das Getriebe geflanscht wird. Ein Motorblock ist dann nicht mehr von Nöten. Allerdings erscheint es uns einfacher, auf diesem Weg die Kraftübertragung bildlich darzustellen, um sich so einfach wie möglich ein Bild zu verschaffen.
Bei nachfolgenden Skizzen wurde ein Motor sozusagen seziert, und bei jedem Bauelement wird darauf hingewiesen, was weggelassen oder hinzugefügt werden muss. Um eine komplette Übersicht zu erhalten, wird allerdings auch gezeigt, was übernommen werden kann, ohne etwas zu verändern...
DEMONTAGE DER NICHT MEHR BENÖTIGTEN TEILE
Zylinderköpfe
Vergaser oder Einspritzanlagen
Ansaugkollektoren
Anlasser
Auspuffanlage
Auspuffkollektor
Wasserpumpe
Kühler für Motor und Heizung
Wasserschläuche
Benzintank
Treibstoffleitungen und externe Benzinpumpen
Zündanlagen
MONTAGE DER NEUEN TECHNIK
Druckluftturbine
Druckbehälter
Druckleitungen
Druckreduzierventile
Druckleitungskollektor
Regelventil für Luftpedal für Fussbetätigung oder Seilzug für Fahrrad etc.
Zahnriemen
Turbinen- und Kurbelwellen-Poulie
Lichtmaschinen/Alternator-Zusatzhalter
Abdichtplatte Motorblock oben
Grundplatte für Turbinenhalterung (verstellbar für Zahnriemen)
Elektro-Heizventilator für Bio-Gas-Standheizung
MONTAGEVORSCHLAG FÜR DRUCKTURBINEN AUF BESTEHENDE MOTOREN
Turbine anstelle Zylinderkopf
Kraft wird mittels eines Zahnriemens auf die Kurbelwelle übertragen
Umkehrung der Antriebsverhältnisse




BAU VON NEUFAHRZEUGEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON WERTERHALTUNG, LANGLEBIGKEIT, WIEDERVERWERTBARKEIT UND ANWENDUNGSVIELFALT
Chassis-Bauweise in Leichtbauversion
Bodengruppe mit Fahrgastzelle aufgeschraubt oder alternativ selbsttragende Chassis/Bodengruppeneinheit mit Aufschraubmöglichkeit von verschiedenen Karosserie-Varianten in nichtrostender Ausführung. So wenig Kunststoff wie möglich verwenden.
Rücknahmeverpflichtung der Werke bei Nichtmehrgebrauch mit Werksverpflichtung, zentrale Ersatzteillager zu führen, aus denen sich alle mit Gebraucht- oder Neuteilen bedienen können.
Es fragt sich, ob weiterhin solch teilweise monströsen, schweren Getriebe gebaut werden müssen. Bei leichter Bauweise der Fahrzeuge sähen wir eher die Verwendung von bewährter Motorrad-Technik, weiter entwickelt und mit Kupplungs-Gehäuseflanschen, wo je nach Bedarf eine, zwei oder mehrere Turbinen gekoppelt werden können. Auch Fliehkraft-Kupplungstechnik oder das System Variomat von DAF könnte sehr gut eingesetzt werden, je nach Anwendungsmöglichkeit.
TECHNISCHE ERLÄUTERUNG
Um eine Antriebsturbine mit Druck zu versorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Medien. Wir listen in der Folge die zur Verfügung stehenden Medien auf und weisen auf Vor- und Nachteile hin.
Kohlensäure
Sogenanntes Abfallprodukt. In ungenügender Menge vorhanden und auch vom Umweltschutzgedanken her nicht geeignet.
Wasserstoff
Wird zur Zeit nicht mehr aus Wasser gewonnen, da die Produktion durch den enormen Energie-Aufwand unrentabel ist. Zur Zeit wird Wasserstoff durch gespaltenes Methan aus Erdgas gewonnen. Weder vom Produktionsaufwand noch vom Umweltgedanken eine sinnvolle Lösung. Hinzu kommt, dass Wasserstoff hochexplosiv ist und bei Lecks eine Anreicherung in der Luft von ab 4% bis 75% zur Explosion führen kann. Bei neuen Behältern sicher kein Problem, aber Alterung, Anschlüsse, Leitungen und auch die auftretende Unfallgefahr bieten ein zu großes Risiko, das nicht vertretbar ist. Somit ist Wasserstoff nicht geeignet.
Sauerstoff
Ist wohl zu 21% in der Luft enthalten, ist aber in der reinen Version stark brandfördernd und sollte demzufolge auch nicht verwendet werden.
Stickstoff
Ist zu 79% in der Erdatmosphäre vorhanden. Dieses Medium wird jetzt schon rund um die Erde produziert und steht im ewigen Kreislauf in genügender Menge zur Verfügung. Durch den tiefen Siedepunkt von Stickstoff bei minus 196°C bietet dieses Medium in abgefülltem Zustand den Vorteil, dass es Eigendruck erzeugt, der problemlos reguliert werden kann in den benötigten Druckbereichen. Tanks mit bis zu 36 bar Dauerdruckerzeugung sind problemlos lieferbar. Auch bietet sich ein angenehmer Nebeneffekt, da wir uns mit Stickstoff im Tieftemperaturbereich bewegen. Die austretende Kälte kann über Wärmetauscher genutzt werden für die Kühlung des Fahrzeuges. z.B. Air-Condition oder LKW-Kühlraum. Bei umgebauten Diesellocks zum Beispiel zur Klimatisierung der Passagier-Abteile und Kühlung der Frachträume geeignet.
Also zu Land und zu Wasser einsetzbar ohne Umweltverschmutzung im Kreislauf der Natur. Bei Lecks, Unfällen, Pannen etc. haben wir hier auch noch den Vorteil, dass wir das Medium unter minimalem Druck halten. Das Austreten ist ungiftig und auch unbrennbar.
Stickstoff ist hervorragend geeignet für Fahrzeuge ab einer bestimmten Grösse wie z.B. Autos und Grösseres. Das Know-how für diese Technik ist bereits schon lange weltweit vorhanden, wie auch die Produktionsanlagen. Wir müssen sie nur noch richtig nutzen.
Pressluft
Da dieses Medium nur durch Komprimierung entsteht, stellt auch dies kein besonderes Hindernis dar. Kompressoren könnten wie z.B. Stickstofftanks bei allen Tankstellen problemlos aufgestellt werden. Die Verbrauchs- und Fahreigenschaften sind vergleichbar mit Stickstoff.
Karbon-Fiber-verstärkte, leichte Lagerbehälter als Treibstofftanks sind bereits auf dem Markt vorhanden. Eine Fertigung aus Aluminium sollte für die Industrie ohne weiteres möglich sein. Als Komplementär-Baureihe dringend zu empfehlen. Die Vorteile von Pressluft liegen beim technischen Aufwand in der Fahrzeug-Konstruktion, allerdings haben wir einen kleineren Aktionsradius als im Vergleich mit Stickstoff.
Jedoch liegt es im Bereich des Möglichen, mit Pressluftflaschen kleinere Fahrzeuge auszustatten wie z.B. druckunterstützte Fahrräder, Kleinwagen, Hallenfahrzeuge, Motorräder etc. Pressluft ist nicht explosiv und unbrennbar. Beim Austreten durch Lecks entstehen auch keine Schäden, und bei Unfällen wirken die Flaschen wie Airbags und bieten noch Stabilität und Sicherheit in der Fahrgastzelle, durch z.B. Seitenschutz links und rechts oder vorne und hinten. Pressluft ist für diese Zwecke auch zwingend geeignet und unbedingt zu empfehlen, da es kein natürlicheres Druckmedium gibt als Luft.
ANWENDUNGSBEISPIELE FÜR DRUCKLUFT- ANTRIEBS-TECHNIK, PRESSLUFT ODER STICKSTOFF
Testmärkte in dieser Beziehung gibt es meines Wissens weltweit nicht. Fahrzeuge mit großem KM-Verkehrsvolumen zur jetzigen Zeit umzurüsten, ist in Folge der noch fehlenden Infrastruktur nicht oder nur begrenzt möglich und nicht sehr sinnvoll. Allerdings bieten sich verschiedene Beispiele geradezu an, um Produktion und Testmarkt miteinander verbinden zu können.
PTT Postzulieferdienst
Fahrzeuge mit geringer Tageskilometerleistung. Pro Ortschaft ist mindestens ein Auto im Einsatz. Füllstation bei der Post (für die ganze Gemeinde?).
Landwirtschaft
Felderbewirtschaftung, Traktoren und Dergleichen bieten ideale Gewichtsnutzung um genügend Flaschen unterzubringen. Flaschenwechsel kein Problem für einen Ingenieur-Agronom.
Großbaustellen
Gerätebetrieb, Maschinen aller Art ohne Lärm und Gestank die Anwohner sowie auch die Handwerker wären dankbar. Lagerung und Handling von Druckbehältern kein Problem. Hierbei wäre noch der Vorteil von einer zentralen Druckversorgung nutzbar.
Flughäfen und Bahnhofsareale
Viele Fahrzeuge laufend um die Uhr im Einsatz. Handling kein Problem. Ebenso für eigene Füllstationen geradezu prädestiniert.
Kleinlaster im Nahverkehrs-Transportwesen
Unter jeder Ladefläche bietet sich massenhaft Platz für Druckbehälter. Man könnte "Zwischendecks" konstruieren. Vermutlich reichen die Druckbehälter im Endeffekt weiter als jeder normale Dieseltank. Und dort, wo bis jetzt der Diesel gelagert wurde, könnte man ohne weiteres für Heizung und Wärme Kompogas verwenden. Drucktankstelle zu Hause in der Werkstatt. Anstatt Diesel neu Kompogas für Heizung und Wärme z.B. Nur ein paar Beispiele von vielen. Als Vision sähe ich später jedoch folgendes:
LKWs mit Nitrogen-Anlagen auf dem Aufbau
Druckbetriebene Züge mit Solar-Strom-Einspeisung und Nutzung auf den Dächern
Druckbetriebene Boote. Tanker-Unglücke ade!!
Bikes, Trikes, Buggy's etc. mit Flaschenantrieb
Autos im Stil des Lotus Super Seven mit Druckantrieb
An den zuerst vorgestellten Produktgruppen könnte nach Herzenslust und Laune getestet werden.
Eine weitere Vision in dieser Beziehung wäre die Idee, Pressluft-Füll-Stationen überall einzurichten. Tanken wie bei Shell oder bei Shell oder BP etc.? Wenn die Ölmultis dazu bewegt werden könnten, sich an diesem Geschäft zu beteiligen, täte dies sicher ihrem Image gut und käme den Verbrauchern sehr hilfreich gelegen, weil so weltweit bereits bestehende Verteiler nur noch ergänzt werden müssten.
Oder zum Beispiel Wohnüberbauungen mit eigenen Füllstationen in den Parkhäusern. Ein- oder Mehrfamilienhäuser mit 300-Atü-Kompressoren im Keller.
Solarbetriebene Füllstationen hier und in Drittweltländem.
Bei einer entsprechenden Fahrzeugkonstruktion auch im Fahrzeug selbst eingebaut, so dass ein einfaches Anschließen genügt.
Ich denke, jedem kommen in Diskussionen weitere Beispiele in den Sinn.
Wichtig: Man muss anfangen zu diskutieren und anfangen, die ersten Tests zu starten in idealen Testmärkten.
F e n s t e r s c h l i e ß e n