Bob Ebbeskotte's Old German Letter

Hier sehen Sie die erste Briefseite als Muster, damit Sie einen Eindruck davon bekommen, wie der ganze Brief aussieht. Die Transkription war, wie Sie selbst sehen, nicht einfach und wurde von Bernhard Klotz, dem Vorsitzenden des Heimatvereins Verl, erledigt.

Um die Authentizität zu wahren übertrug er das Schriftstück ohne jede Verfälschung, Veränderung oder Korrektur. Daher ist der untenstehende deutschsprachige Brief aufgrund seiner vielen Grammatik-, Orthographie- und Syntaxfehler nicht immer leicht verständlich. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang das völlige Fehlen von Satzzeichen.

Die auf die Transkription folgende Übersetzung ins Englische war Aufgabe von Frithjof Meissner, dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe "Partnerschaft Verl-Delphos" im Heimatverein Verl. Er musste bei dem englischen Text zum Teil sinngebende Veränderungen (zumeist in der Satzstellung) vornehmen, da sonst der Inhalt des Briefes unverständlich wäre.

Dennoch versuchte Meissner, dem Original so weit wie irgend möglich zu folgen. Aus diesem Grunde ist der englische Text natürlich fehlerhaft, gibt aber auf diese Weise einen recht guten Eindruck von der Qualität des Originaldokuments.

Here you see the first page of the letter as an example so that you get an impression of what the whole lettert looks like. The transcription was, as you see yourself, not easy and was done by Bernhard Klotz, the President of the Verl Historical Society.

In order to keep the authenticity he transcribed the document without any distortion, change or correction. Therefore the German letter below is not always easy to understand because of the numerous mistakes in grammar, orthography and syntax. Rather interesting in this respect is the complete absence of punctuation marks.

The  translation into English following the transcription was the task of Frithjof Meissner, the President of the Verl-Delphos Friendship Link in the Verl Historical Society. He had to make several changes in the English text (mostly in the word order) in order to give it a sense because otherwise the content of the letter would not be understandable.

Sure enough, Meissner tried to follow the original as closely as possible. That is why the English text is full of mistakes, but in this way conveys a rather good impression of the quality of the original document.

Delphos den 19 November 1889
Delphos den 19 November
Wennigsen den 4 März 1889

Lieber Bruder und Schwägerin
ihr habt gewiß schon lange gewartet
und gedacht wie das wohl zugeht
das gar kein Brief von Gesmold
komt aber ich denke es wird euch
heute aus Franz Heidenschur seinen
Briefe schon bekant sein was sich
in unserer Vamilie zugetragen
hat den er hat mir gesagt das er
es auch schreiben wollte sollte das
nicht der fal sein so werdet ihr
jetzt aus meinem Briefe den
Grund meines späten Schreiben
lesen können Vorigen Herbst um
Allerheiligen als es wohl Zeit war
für mich zu schreiben befand sich
unsere Mutter lange nicht mehr
wohl sie sagte immer du muß
noch nicht nach Amerika schreiben
sie gebrauchte mitunter den
Doktor der wollte aber von einer
Krankheit wenig wissen sondern
vielmehr Alterschwäche ihre Zustand
wurde aber immer schlechter das
Essen schmeckte ihr noch wohl so
ziemlich gut aber sie konnte es nicht
lassen da fingen die füße an
dick zu werden und im januar fingen
auch die Beine anzuschwellen
da sagte der Dokor sie hätte das
Wasser und es sollte auch wohl
zum durchbrechen kommen die
beine wurden immer dicker ich
dachte die Haut hätte es garnicht
mehr halten können sie kamm
aber nicht zum durchbrechen sie
hatte auch keine Schmerzen davon
und das beste noch war am 4
Februar wurde sie fast sprachloß
und in kurze einmal mit den
Heiligen Sakramenten versehen
starb sie am 8 Februar Morgens 10
Uhr und am 8 Februar morgens 9 Uhr
begraben
Helfet etwas für sie beten und
wenn es möglich ist eine Heilige
meße lesen lassen wir anderen
ich meine Frau und Kinder Schneider
und Frau und Kinder unser
Bruder Franz und Frau und Kinder
erfreuen uns alle der besten
Gesundheit nun wil ich mal
bei die Ernte anfangen Voriges
Jahr im März hatten wir fast 
immer Schnee und Frost da wurde
der Roggen auf dem Felde dün
und es gab deshalb sehr wenig
Stroh Korn ziemlich viel der Malter
1
kostet 16 Thaler
2 im Frühling hatten
wir lange Zeit trocken dan lange
Zeit regen und können deshalb
kein gutes Brod backen von den
Roggen der Weitzen hätte auch
besser sein können der Malter
kostet 20 Thaler der hafer war
auch mittelmäßig der Malter kostet
8 Thaler die kartofeln waren so
ziemlich gut der Malter kostet 4
Thaler Hier von genug neuigkeiten
kan ich dir wenig erzaählen doch
etwas ich habe in diesen tagen
gehört das die Preußen noch 500
Kanonen anschaffen wollen und
vorziende 6 Pferde und dan muß
auch die manschaft dabei armen
Preußen haben schon soviel Schulden
und müssen dieses noch dazu bezahlen
und diesen Herbst kommt das
große kaisermanöver in der nähe von
Osnabrück und dan kommen sie hier
auch ganz sicher das ist dan schon das
4te mal das sie uns alles kaput
treten und wir haben dazu viele
Arbeit damit nun will ich mal mit
die Grüße anfangen es grüßt euch 
Freund ich meine Frau und Kinder und
die familie Schneider unser Bruder
jüngste Schwester Katharina sie dient
bei Lotte in Wennigsen ich bitte schreibt
bald wieder wie steht es mit den [nicht lesbar]
ß dein Bruder Heinrich
Col
3 Stiene

Ich habe mich gewundert das ihr die
Arbeit alle mit der Maschine
fertig bringen könt wir könen 
hier tatsächlich nicht anders mit
Maschinen arbeiten als Dreschen
das haben wir dieses Jahr auch 
probirt wir haben gleich nach der
Haferernte unser sämtliches
Korn in zwei und eine halbe
Stunde mit eine Dampfmaschine 
gedroschen und das hat uns sehr 
gut gefallen ich glaube das
thun imer noch mehr noch einen
Gruß von unserer Schwester Katharina
sie dient bis zum Frühjahr bei
Klokenbrink und dan kommt
sie nach Lotte in Wennigsen
Dein Bruder Heinrich
Stiene
Schreibe bald wieder
noch einen Gruß an H Heidenscher
und die Vamilie Gutinghof und
besonders an deine Schwiegermutter

_____________
1 altes deutsches Hohlmaß, in etwa 150 Liter
2 alte deutsche Währungseinheit, entspricht 3 Mark
3 Colon, alter deutscher Titel eines halbfreien Bauern

Delphos the 19 November 1889
Delphos the 19 November
Wennigsen the 4 March 1889

Dear brother and siter-in-law
you have certainly waited for a long time
and thought how it can happen
that there is no letter from Gesmold
but I think you will already know
by now from Franz Heidenschur's
letter what has
happened in our family
for he has told me that he
also wanted to write it should that
not be the case so you will
now be able to read from my letter
the reason of my belated letter
Last fall around
All Saints Day when it was about time
for me to write
our mother had not been well for a long time
she always said you need
not write to Amerika yet
sometimes she needed the
doctor but he didn't want to talk of
an illness but
rather decrepitude her state
however became worse and worse
she still liked food about
more or less but she couldn't
keep it then her feet began
to become thicker and in January her
legs started to become swollen
then the doctor said she had the
water and it should well even
end up breaking through the
legs became thicker and thicker I
believed the skin would no longer
be able to hold it she didn't
end up however breaking through she
didn't have pain either from it
and the best still was on the 4
February she almost lost speech
and shortly administered once with the
Holy Sacraments
she died on the 8 February in the morning at 10
o'clock and on the 8 February in the morning at 9
o'clock buried
Help some to pray for her and
if it is possible to have a Holy Mass
said the rest of us
I my wife and children Schneider
and wife and children our
brother Franz and wife and children
are all of best
health now I just want to start
with the harvest Last
year in March we almost
always had snow and frost so
the rye in the field became thin
and therefore there was very little
straw grain rather much the Malter
1
costs 16 Thaler2 in the spring we had
dry [weather] for a long time then for a long
time rain and therefore we cannot
bake good bread of the
rye the wheat could also have
been better the Malter
costs 20 Thaler the oats were
also mediocre the Malter costs
8 Thaler the potatoes were about
pretty good the Malter costs 4
Thaler Hereof enough news
I can tell you little but
I have heard something in these days
that the Prussians are going to buy 500
canons and
6 draft horses and then the crew must
be added as well poor
Prussians have already got so many debts
and must pay this in addition to them
and this fall there will be the
big emperor's maneuvers near
Osnabrück and then they will come here
too for sure that is then already the
4th time that they trample everything
kaput here and on top of everything we have much
work with this now I just want to begin with
the greetings it greets you
friend I my wife and children and
the Schneider family our brother
youngest sister Katharina she is serving
at Lotte's in Wennigsen I ask you to write
back soon how about the [unreadable]
ß your brother Heinrich
Col
3 Stiene

I was surprised that you can
do all the work with machines
we can
here really do nothing else with
machines but threshing
so we tested that this year
right after the oats harvest we
threshed all our
grain in two and a half
hours with a steam engine
and we liked it
very much I think more and more [people]
are going to do this also
regards from our sister Katharina
she will serve until spring at
Klockenbrink's and then she will
go to Lotte in Wennigsen
Your brother Heinrich
Stiene
Write back soon
also regards to H Heidenscher
and the Gutingdorf family and
especially to your mother-in-law

_____________
1 old German measure of capacity, about 40 US gallon
2 old German unit of currency, worth 3 marks, about $1.30
3 Colon, old German title of a farmer who was still dependent on a big land owner


Der obige Brief wurde von Caspar Heinrich Stiene (siehe Foto unten) aus Wennigsen, Westfalen, Deutschland an seinen Bruder Mathias Fischer (siehe Foto unten) in Delphos, Ohio, USA geschrieben. Die Daten im Briefkopf bedeuten wohl, dass der Brief in Deutschland am 4. März 1889 abgeschickt wurde und am 19. November desselben Jahres in Delphos eintraf, was man oben auf dem Brief notierte.

The above letter was written by Caspar Heinrich Stiene (look photo below) from Wennigsen, Westphalia, Germany to his brother Mathias Fischer (look photo below) in Delphos, Ohio, USA. The dates in the letter head probably mean that the letter was sent off in Germany on March 4th, 1889 and arrived in Delphos on November 19th of the same year, which was written down on top of the letter.

Hier ein Foto von Caspar Heinrich Stiene. Er war der Absender des Briefes in Wenningsen. Weitere Informationen zu ihm finden sich weiter unten.

Here a photo of Caspar Heinrich Stiene. He was the sender of the letter in Wennigsen. More information about him can be found further down.

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Hier nun ein Foto der Familie von Mathias und Elisabeth Fischer, aufgenommen circa 1885. Mathias war der Empfänger des Briefes in Delphos:

 

Here now a photo of the family of Mathias and Elizabeth Fischer, taken about 1885. Mathias was the addressee of the letter in Delphos:

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Das Foto zeigt von links nach rechts:

Kinder stehend im Vordergrund: Rose und Frank
Sitzend: Mathias mit Ben auf dem Schoß, Elisabeth (Wegesin) Fischer, Elisabeth (Baumgarte) Wegesin und Henry
Kinder im Hintergrund: Katharina und Anna

Anmerkung: Elisabeth Baumgarte Wegesin ist Elisabeth Fischers Mutter.

The photo shows from left to right:

Children standing in front: Rose and Frank 
Seated: Mathias holding Ben, Elizabeth (Wegesin) Fischer, Elizabeth (Baumgarte) Wegesin and Henry
Children in back row: Catherine and Anna

Note: Elizabeth Baumgarte Wegesin is Elizabeth Fischer's mother.


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Im Laufe seiner Nachforschungen zu den im Brief erwähnten Personen nahm Bob Ebbeskotte Verbindung zu Heimatforschern in Melle auf, die ihm zu dem obenstehenden Foto aus Bobs Archiv folgendes schrieben:

During his research about the people mentioned in the letter Bob Ebbeskotte got into contact with some local history researchers in Melle, Germany, who wrote to him the following, concerning the above photo from Bob's archives:

Weiterführung der Wennigser Linie:

In Wennigsen blieb Balthasar Heinrich Stiene, im Stammbuch der Familie Stiene wird er mit dem Vornamen Caspar Heinrich Stiene geführt. Geb: 1842 gest. 1923.

Die Familie Fischer zog nach Wennigsen und nahm den Namen der alten Hofstelle Stiene an. Die Hofstelle ist da, wo heute Heinrich Gilling wohnt, westlich von Heinrich Sternberg.

1848 war dort ein neues Fachwerkhaus errichtet worden. Als am 1. März 1849 das Nachbarhaus Küstermann, ca. 100 m südlich von heute Gilling, durch ein abends nicht gelöschtes Herdfeuer abbrannte, schlugen die Flammen auf das Haus Stiene über und vernichteten es ganz (Wievener Brand). Mehrere Häuser brannten ab, das Ehepaar Köstermann starb in den Flammen.

Die Familie Fischer aus Himmern übernahmen die Reste des Hauses und errichteten sich ein neues Haus. Zugleich nahmen sie den Hofnamen Stiene an. Eine Inschrift im Giebel des Hauses hatte den Namen Fischer zur Inschrift. Caspar Heinrich oder Balthasar Heinrich Stiene war verheiratet mit Maria Catharina Stiene geborene Schnieder.

Caspar Heinrich war wahrscheinlich Zimmermann und Holzschuhmacher. Auch war er von 1899-1903 Bürgermeister von Wennigsen.

Caspar Heinrich und Maria Catharina hatten 3 Töchter und 1 Sohn:

Klara Stiene geb. 1890 gest. 1975 (rechts auf dem Foto)

Elisabeth Stiene geb. um 1880, gest 1959 (in der Mitte auf dem Foto)

Katharina Stiene 40 Jahre alt geworden (links auf dem Foto)

Franz Stiene

Zu Katharina Stiene: Sie ist 40 Jahre alt geworden und ist an einem Herzfehler gestorben. Sie war nicht verheiratet.

Zu Elisabeth Stiene: Sie war querschnittsgelähmt. Sie ist als Kind beim Kleeeinfahren vom Kuhwagen gefallen und vom Wagen überfahren worden. Sie ging mit Krücken und hatte zu Hause eine Hausschneiderei, sie war Schneiderin von Beruf . Sie ist 1959 gestorben und war nicht verheiratet.

Zu Franz Stiene: Er heiratete in die Nachbarschaft gegenüber Gilling.

Zu Klara Stiene: Klara Stiene (1890-1975) heiratete Konrad Gilling aus Eickholt (1895-1979) Er war in Wennigsen Bürgermeister von 1946-1968. Der Sohn des Paares ist der heute im Hause Gilling wohnende Heinrich Gilling. Er ist geschätzt 70 Jahre alt.

Going on with the line of Wennigsen:

In Wennigsen there stayed Balthasar Heinrich Stiene, in the family register of the Stiene family he is mentioned by the name of Caspar Heinrich Stiene, born 1842, died 1923.

The Fischer family moved to Wennigsen and took the name of the old homestead of the Stiene family. The homestead is there where today Heinrich Gilling lives, west of Heinrich Sternberg.

In 1848 there had been built a new half-timbered house. When on March 1st, 1849 the neighboring house Küstermann, about 100 yards south of where is Gilling today, burnt down because of a fire in the oven that had not been put out for the night, the flames got to the Stiene home and completely destroyed it (fire of Wieven). Several house burnt down, the Köstermann couple died in the flames.

The Fischer family from Himmern took the relicts of the house and built a new house. At the same time they took the homestead name of Stiene. An insription in the front of the house said Fischer. Caspar Heinrich or Balthasar Heinrich Stiene was married to Maria Catharina Stiene, maiden name Schnieder.

Caspar Heinrich probably was a carpenter and clog maker. He also was mayor of Wennigsen in the years 1899-1903.

Caspar Heinrich and Maria Catharina had three daughters and one son:

Klara Stiene, born 1890, died 1975 (right side of the photo)

Elisabeth Stiene, born about 1880, died 1959 (in the middle of the photo)

Katharina Stiene, 40 years old when she died (left in the photo)

Franz Stiene

About Katharina Stiene: Sie only lived up to her 40th year and died from a heart defect. She was not married.

About Elisabeth Stiene: She was paralysed. When she was a child, she dropped off a wagon when harvesting clover and the wagon ran her over. She walked with crutches and had a tailor's workshop at home, she was a professional tailor. She died in 1959 and was never married.

About Franz Stiene: He married in the neighborhood the other side of the road of Gilling.

About Klara Stiene: Klara Stiene (1890-1975) married Konrad Gilling from Eickholt (1895-1979) He was Mayor of Wennigsen from 1946-1968. The son of the couple is the man who lives in the house of Gilling today: Heinrich Gilling. He is about 70 years old.


Hier nun noch einige weitere alte Fotos, die im Laufe der Recherchen auftauchten:

Here now some more old photos that were found when the research was going on:

Dies hier unten ist ein Foto von Franz Stiene. Er war der Sohn von Caspar Heinrich, dem Absender des Briefes. Das Foto ist offensichtlich während des Ersten Weltkrieges gemacht worden, wofür der Schnitt der Uniform und die Form des Koppelschlosses ein eindeutiger Beleg sind.

Doch dieses Foto zeigt noch eine weitere Besonderheit: Im zweiten Knopfloch seines Uniformrockes trägt Franz einen Orden, das Eiserne Kreuz Zweiter Klasse (EK II). Nur in den ersten Tagen nach der Verleihung wurde es auf diese Art getragen. Später schnitt man den Orden selbst ab und trug nur noch ein Stück des Ordensbandes im Knopfloch. Folglich wurde dieses Foto (ganz offensichtlich durch einen professionellen Fotografen) gemacht, unmittelbar nachdem ihm das EK II verliehen worden war.

The photo here below shows Franz Stiene. He was the son of Caspar Heinrich, the sender of the letter. The picture was obviously taken during World War One which is unambiguously indicated by the cut of the uniform and by the form of the belt buckle.

This photo, however, shows another exceptional feature: In the second buttonhole of his uniform coat Franz is wearing a medal, the Iron Cross Second Class (EK II). It was worn in this way only during the first days after being awarded. Later the medal itself was cut off and only a piece of the ribbon was worn in the buttonhole. Therefore this photo was taken (obviously by a professional photographer) immediately after he had been awarded the EK II medal.

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Hier unten ist ein Foto von Konrad Gilling, der Uniform nach zu urteilen, ebenfalls im Ersten Weltkrieg aufgenommen. Er war der Ehemann von Klara Stiene, der Tochter von Caspar Heinrich. Sie lebte von 1890 bis 1975 und erscheint auf der rechten Seite des obigen Fotos mit den drei Damen. Also war Konrad Gilling der Schwiegersohn des Briefschreibers und gleichzeitig Franz Stienes (Soldat im Foto oben) Schwager.

 

Here below is a photo of Konrad Gilling, concluding from the uniform also taken during World War One. He was the husband of Klara Stiene, daughter of Caspar Heinrich. She lived from 1890 until 1975 and is shown on the right side of the photo of the three ladies above. Thus Konrad Gilling was the son-in-law of the letter writer and at the same time Franz Stiene's (soldier in the photo above) brother-in-law.

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Dies ist ein Foto von Ludwig Stieve und seiner Ehefrau, die eine geborene Schnieder war. Sie war die Schwester von Caspar Heinrichs Frau. Also zeigt dieses Foto Schwager und Schwägerin des Briefschreibers:

 

Here is a photo of Ludwig Stieve and his wife whose maiden name was Schnieder. She was the sister of Caspar Heinrich's wife. Thus this photo shows brother-in-law and sister-in-law of the writer of the letter:

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