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Deutsche Evangelische Gemeinde |
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A.N.E.L.C. Ayuda al Niño En La Calle
Straßenkinderhilfe
Sie alle wissen um die
Problematik der Straßenkinder in Südamerika. Hier stellt sich ein Projekt aus
der argentinischen Hauptstadt vor, das Ihre Aufmerksamkeit verdient.
Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts aus den Elendsvierteln des Großraumens Buenos Aires in sozialer Not und Gefahr, wie
z.B. Ausstoßung aus der Gesellschaft, Drogengebrauch, Verlassenheit, sexueller Missbrauch, Prostitution, Gesetzeskonflikte, unsoziales Verhalten, Agressivität.
Zielsetzung:
Integration der Kinder und Jugendlichen in ein aktives, verantwortungsvolles und solidarisches Sozialleben.
Die Kinder sollen:
die eigenen Fähigkeiten bei der Mitarbeit im Heim, mit Spiel und schöpferischer Tätigkeit entdecken und entwickeln
sich in die Gruppe einfügen zum Erlernen sozialen Verhaltens
durch Reflextion und Aussprache über ihr eigenes Leben und die Gegebenheiten der Umwelt dazu angeleitet werden ein eigenes Lebensprojekt zu entwickeln und anzustreben
in das Schulsystem ein- oder zurückgeführt werden
wärend der Schulung eine Begleitung bekommen
Selbstständigkeit und Selbstsicherheit erlangen
in Hygiene, Krankheitsschutz und Gebutenkontrolle eingeführt werden
vom Wort Gottes hören, es annehmen und seiner Liebe und seines Beistandes versichert werden.
Wie wird geholfen?
1. "Casita La Paloma"
Seit 1986 besteht das Tagesheim "Casita de la Paloma" des diakonischen Werkes A.N.E.L.C. der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Buenos Aires im Vorort San Justo der Riesenstadt Buenos Aires.
Unsere Gemeinde hat sich die Aufgabe der christlicher Nächstenhilfe an den schwächsten Mitgliedern der
Gesellschaft, den Kindern, gestellt. Dabei verfolgen wir das Ziel, den Kindern neue Möglichkeiten zu zeigen, das eigene Leben
zu gestalten.
Um das zu erreichen, müssen wir ihnen alles beibringen, zeigen und vorleben, was "normalerweise" ein Kind in einer geordneten Familie selbstverständlich lernt.
In dem Tagesheim "Casita La Paloma" (Taubenhäuschen) werden zwei Gruppen betreut:
a) Die Kindergruppe
Alter: zwischen 2 und 14 Jahre
Anzahl: bis zu 40 Kinder
Das Tagesheim ist von Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die Kinder kommen in der Frühe und leben
tagsüber im Heim, damit die Verbindung zu ihren Familien, meist zur Mutter, gewahrt
bleibt. Sie gehen zwar in eine öffentliche Schule, aber machen ihre Schulaufgaben
im Heim, wo sie auch Nachhilfeunterricht bekommen. Um 17 Uhr gehen sie, oft widerwillig, nach Hause.
b) Die Jugendlichen-Gruppe
Alter: zwischen 15 und 20 Jahren.
Anzahl: 20 Jugendliche
Im Laufe der Jahre haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Betreueung der Ex-Schützlinge genauso wichtig ist, um sie durch die Pubertät und die Schwierigkeiten beim Beginn einer Arbeit zu begleiten. Die Förderung der Kinder sollte nicht umsonst sein, wenn die Jugendlichen ihr Leben selbst zu verantworten haben.
Außer unseren "Ex" werden uns auch andere Jugendliche vom Jugendrichter zugesandt, um sie womöglich vor einer Einweisung in ein staatliches
Erziehungsheim (Reformatorium) zu bewahren. Die Begleitung und die Ausbildung der Jugendlichen ist in unserem Land lebenswichtig, weil die Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Menschen immer weiter ansteigt. In den Sozialschichten unserer Schützlinge
beträgt sie je nach Landeszone zwischen 30 bis 55 %.
Die Jugendlichen werden Montag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 20 Uhr betreut.
Sie bekommen ein warmes Abendessen (selbst gekocht), haben Aussprachen über ihre Probleme mit dem
Leiter und können spielen und lernen. Es werden Lehr- und Studienstellen angeboten
sowie Berichte entgegengenommen und besprochen.
c) Die Elternhilfe:
Schon bei der Annahme eines Kindes wird mit der Mutter oder der ganzen Familie über die Problematik des Kindes, das notwendige Anerkennen der Mutter,
dass es Probleme gibt, und über die Überwindung dieser Probleme gesprochen und ein Konzept entwickelt, um die
Mütter bzw. Familien zu festigen, damit sie ihre Elternrolle übernehmen und die Kinder in ihrer Entwickung begleiten und unterstützen können. Neben der Sozialarbeit durch Hausbesuche, Beratung und Hilfe verschiedener
Art werden Erwachsenenbildung und Selbsthilfegruppen angeboten.
Samstags werden zusätzlich zu den Heimkindern auch Kinder und Jugendliche aus der Umgegend empfangen. 50 Kinder nehmen an verschiedenen Workshops teil.
Das Angebot umfasst u.a. Kochen und Backen, Sticken und Nähen, Malen und
Patchwork, Kasperle und Fussball, Radio- und Fernsehreportagen sowie Filme. In diesen Einheiten soll das Interesse für eine spätere Ausbildungen in handwerklichen Berufen gelegt werden.
Außerdem finden samstags auch Workshops für Erwachsene, hauptsächlich die Mütter der Kinder, statt. Hier gib es eine Selbshilfegruppe,
wo die Teilnehmer Lesen und Schreiben, Sticken, Nähen und Kochen, erlernen.
Dies sind alles wichtige praktische Tätigkeiten, um selbstbewusster das eigene Leben zu gestalten.
2. Tagesheim "Erzengel Gabriel"
Seit nun anderthalb Jahren besteht eine neue Tagesstätte des diakonischen Werkes A.N.E.L.C. der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Buenos Aires im Vorort Pablo Nogués der Riesenstadt Buenos Aires. Die Zone zeichnet sich durch Elendsviertel
größter Armut aus. Die Zielgruppe sind Kinder mit den gleichen Charakeristika und Schwierigkeiten und unser Ziel ist das selbe wie in San Justo.
Noch sind wir hier ganz am Anfang, mit Nachhilfeunterricht und Jausen, vor allem weil noch kein eigenes Gebäude besteht. Momentan wird die Betreuung in einem sehr bescheidenen öffentlichen
Eßlokal durchgeführt. Hier wird zwei Mal pro Woche von 16 bis 18 Uhr gearbeitet, gespielt und gegessen. Leider konnte noch keine richtige Bleibe gefunden werden um die Kinder schon vormittags von der Strasse zu holen. Diese Projekt hat der
Wirtschaftszusammenbruch Argentiniens sehr behindert und einen weitere Verschlechterung der Situation kann es zerstören. Hier hoffen wir auf und beten innigst um Hilfe.
In einem eigenen Haus könnten die Betriebskosten gesenkt werden, wenn man sich selbst verpflegen könnte und keine Mehrausgaben durch
Zahlungen für Miete und Speisung mehr hätte.
Zwar ist ein Baugelände mit Licht- und Wasseranschluss vorhanden und die Lieferung von Nahrungsmitteln wurde angeboten, aber bisher konnten wir
das Geld für den Bau einer bescheidenen, wellblechgedeckten Hütte leider noch nicht aufbringen.
| Rufen
sie uns bitte an oder mailen Sie uns: |
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| Susana Mai Telefon/Fax: 0054-11-4461-3679 |
Eva von
Spangenberg Telefon: 0054-11-4791-8901 |
Hilde und
Frithjof Kaufmann Telefon/Fax: 0054-11-4730-3153 E-Mail: frithjof-kaufmann@arnet.com.ar |
Oder wenden Sie sich an unseren Ansprechpartner in Deutschland: |
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| Pastor Torsten
Reimer Kirchengemeinde Nusse-Behlendorf Mühlenstr. 2 23919 Behlendorf |
Telefon: 04544-1623 Handy: 0170-5840931 E-Mail: torsten.reimer@gmx.de |
Spenden bitte an (Bankverbindung): |
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| Kirchengemeinde
Nusse-Behlendorf Konto-Nr.: 16918 Evang. Darlehnsgenossenschaft Kiel BLZ: 21060237 Stichwort: ANELC |
WICHTIG: Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Adresse an, damit das Gemeindbüro von Pastor Reimer eine Spendenbescheinigung ausstellen und Ihnen zusenden kann. Vielen Dank! |
Vielen Dank im Namen der Kinder!
Weitere Eindrücke aus dem Leben und Wirken der Straßenkinderhilfe:
Die spanischsprachige Webseite der Straßenkinderhilfe finden Sie unter: www.anelc.org.ar
Gestaltung der Seite: Frithjof Meissner, Verl-Kaunitz, Deutschland © 2002-2005.