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Deutsche Evangelische Gemeinde
in Buenos Aires

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C1035ABD Buenos Aires
República Argentina
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Ansprechpartner in Deutschland


A.N.E.L.C. Ayuda al Niño En La Calle

Straßenkinderhilfe
 

Sie alle wissen um die Problematik der Straßenkinder in Südamerika. Hier stellt sich ein Projekt aus der argentinischen Hauptstadt vor, das Ihre Aufmerksamkeit verdient.


Zielgruppe:

Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts aus den Elendsvierteln des Großraumens Buenos Aires in sozialer Not und Gefahr, wie z.B. Ausstoßung aus der Gesellschaft, Drogengebrauch, Verlassenheit, sexueller Missbrauch, Prostitution, Gesetzeskonflikte, unsoziales Verhalten, Agressivität.


Zielsetzung:

Integration der Kinder und Jugendlichen in ein aktives, verantwortungsvolles und solidarisches Sozialleben.
Die Kinder sollen:


Wie wird geholfen?


1. "Casita La Paloma"

Seit 1986 besteht das Tagesheim "Casita de la Paloma" des diakonischen Werkes A.N.E.L.C. der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Buenos Aires im Vorort San Justo der Riesenstadt Buenos Aires. 
Unsere Gemeinde hat sich die Aufgabe der christlicher Nächstenhilfe an den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft, den Kindern, gestellt. Dabei verfolgen wir das Ziel, den Kindern neue Möglichkeiten zu zeigen, das eigene Leben zu gestalten.

Um das zu erreichen, müssen wir ihnen alles beibringen, zeigen und vorleben, was "normalerweise" ein Kind in einer geordneten Familie selbstverständlich lernt.

In dem Tagesheim "Casita La Paloma" (Taubenhäuschen) werden zwei Gruppen betreut:


     a) Die Kindergruppe
 
     Alter: zwischen 2 und 14 Jahre
     Anzahl: bis zu 40 Kinder
 
Das Tagesheim ist von Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die Kinder kommen in der Frühe und leben tagsüber im Heim, damit die Verbindung zu ihren Familien, meist zur Mutter, gewahrt bleibt. Sie gehen zwar in eine öffentliche Schule, aber machen ihre Schulaufgaben im Heim, wo sie auch Nachhilfeunterricht bekommen. Um 17 Uhr gehen sie, oft widerwillig, nach Hause.


     b) Die Jugendlichen-Gruppe
 
    
Alter: zwischen 15 und 20 Jahren.
     Anzahl: 20 Jugendliche
 
Im Laufe der Jahre haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Betreueung der Ex-Schützlinge genauso wichtig ist, um sie durch die Pubertät und die Schwierigkeiten beim Beginn einer Arbeit zu begleiten. Die Förderung der Kinder sollte nicht umsonst sein, wenn die Jugendlichen ihr Leben selbst zu verantworten haben. Außer unseren "Ex" werden uns auch andere Jugendliche vom Jugendrichter zugesandt, um sie womöglich vor einer Einweisung in ein staatliches Erziehungsheim (Reformatorium) zu bewahren. Die Begleitung und die Ausbildung der Jugendlichen ist in unserem Land lebenswichtig, weil die Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Menschen immer weiter ansteigt. In den Sozialschichten unserer Schützlinge beträgt sie je nach Landeszone zwischen 30 bis 55 %. 

Die Jugendlichen werden Montag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 20 Uhr betreut. Sie bekommen ein warmes Abendessen (selbst gekocht), haben Aussprachen über ihre Probleme mit dem Leiter und können spielen und lernen. Es werden Lehr- und Studienstellen angeboten sowie Berichte entgegengenommen und besprochen.


     c) Die Elternhilfe:

Schon bei der Annahme eines Kindes wird mit der Mutter oder der ganzen Familie über die Problematik des Kindes, das notwendige Anerkennen der Mutter, dass es Probleme gibt, und über die Überwindung dieser Probleme gesprochen und ein Konzept entwickelt, um die Mütter bzw. Familien zu festigen, damit sie ihre Elternrolle übernehmen und die Kinder in ihrer Entwickung begleiten und unterstützen können. Neben der Sozialarbeit durch Hausbesuche, Beratung und Hilfe verschiedener Art werden Erwachsenenbildung und Selbsthilfegruppen angeboten.

Samstags werden zusätzlich zu den Heimkindern auch Kinder und Jugendliche aus der Umgegend empfangen. 50 Kinder nehmen an verschiedenen Workshops teil. Das Angebot umfasst u.a. Kochen und Backen, Sticken und Nähen, Malen und Patchwork, Kasperle und Fussball, Radio- und Fernsehreportagen sowie Filme. In diesen Einheiten soll das Interesse für eine spätere Ausbildungen in handwerklichen Berufen gelegt werden.

Außerdem finden samstags auch Workshops für Erwachsene, hauptsächlich die Mütter der Kinder, statt. Hier gib es eine Selbshilfegruppe, wo die Teilnehmer Lesen und Schreiben, Sticken, Nähen und Kochen, erlernen. Dies sind alles wichtige praktische Tätigkeiten, um selbstbewusster das eigene Leben zu gestalten.


2. Tagesheim "Erzengel Gabriel" 

Seit nun anderthalb Jahren besteht eine neue Tagesstätte des diakonischen Werkes A.N.E.L.C. der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Buenos Aires im Vorort Pablo Nogués der Riesenstadt Buenos Aires. Die Zone zeichnet sich durch Elendsviertel größter Armut aus. Die Zielgruppe sind Kinder mit den gleichen Charakeristika und Schwierigkeiten und unser Ziel ist das selbe wie in San Justo.

Noch sind wir hier ganz am Anfang, mit Nachhilfeunterricht und Jausen, vor allem weil noch kein eigenes Gebäude besteht. Momentan wird die Betreuung in einem sehr bescheidenen öffentlichen Eßlokal durchgeführt. Hier wird zwei Mal pro Woche von 16 bis 18 Uhr gearbeitet, gespielt und gegessen. Leider konnte noch keine richtige Bleibe gefunden werden um die Kinder schon vormittags von der Strasse zu holen. Diese Projekt hat der Wirtschaftszusammenbruch Argentiniens sehr behindert und einen weitere Verschlechterung der Situation kann es zerstören. Hier hoffen wir auf und beten innigst um Hilfe.

In einem eigenen Haus könnten die Betriebskosten gesenkt werden, wenn man sich selbst verpflegen könnte und keine Mehrausgaben durch Zahlungen für Miete und Speisung mehr hätte. Zwar ist ein Baugelände mit Licht- und Wasseranschluss vorhanden und die Lieferung von Nahrungsmitteln wurde angeboten, aber bisher konnten wir das Geld für den Bau einer bescheidenen, wellblechgedeckten Hütte leider noch nicht aufbringen.

 

Werden auch Sie ein Freund der Straßenkinder, indem Sie spenden oder eine Patenschaft übernehmen!

 

Rufen sie uns bitte an oder mailen Sie uns:
 
Susana Mai
Telefon/Fax: 0054-11-4461-3679
Eva von Spangenberg
Telefon: 0054-11-4791-8901
Hilde und Frithjof Kaufmann
Telefon/Fax: 0054-11-4730-3153
E-Mail: frithjof-kaufmann@arnet.com.ar

Oder wenden Sie sich an unseren Ansprechpartner in Deutschland:
 
Pastor Torsten Reimer
Kirchengemeinde Nusse-Behlendorf
Mühlenstr. 2
23919 Behlendorf
Telefon: 04544-1623
Handy: 0170-5840931
E-Mail: torsten.reimer@gmx.de

Spenden bitte an (Bankverbindung):
 
Kirchengemeinde Nusse-Behlendorf
Konto-Nr.: 16918
Evang. Darlehnsgenossenschaft Kiel
BLZ: 21060237
Stichwort: ANELC
WICHTIG:
Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Adresse an, damit das Gemeindbüro von Pastor Reimer eine Spendenbescheinigung ausstellen und Ihnen zusenden kann. Vielen Dank!


Vielen Dank im Namen der Kinder!


Weitere Eindrücke aus dem Leben und Wirken der Straßenkinderhilfe:

Rundbrief Juli 2002 Ich taufe euch mit Wasser Eine kleine Bildergalerie
Rundbrief August 2002 Weihnachten 2003 Flyer der Straßenkinderhilfe (pdf)
Rundbrief September 2002 Besuch von Engel  
La Paloma erhält Besuch  
   
   

Die spanischsprachige Webseite der Straßenkinderhilfe finden Sie unter: www.anelc.org.ar

 

 

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