A.N.E.L.C. Ayuda al Niño En La Calle

Straßenkinderhilfe


Besuch von Engel

Es ist schon einige Monate her das wir von Elisabeth einen Telephonanruf empfingen. Sie sagte dass sie Claudia, die Tochter meines Cousins aus Salzburg, in Feuerland kenne gelernt hätten und von ihr bezüglich ANELC Information bekommen hatte. Dass der Anruf zustande kam war für sich allein schon ein Wunder, Zufall nennen es die Meisten und Fügung die Anderen, denn das kam so:

Claudia, die besagte Vettertochter, hatte ein Semester ihres Studiums in Wien nach Santiago de Chile verlegt und kam uns von dort in Buenos Aires besuchen. Zwar wusste sie von der Strassenkinderarbeit aber vor Ort die Arbeit zu sehen war beeindruckender. Nach der Beendigung des Semesters machte sie noch einen Südamerikarundreise und lernte in Usuhaia Elisabeth und Roland kenne. Zusammen fuhren sie dann im Wohnwagen des Paares bis nach Calafate wo unsere Tochter Gaby mit ihrer Familie lebte. Sie hat immer viel Informationsmaterial über ANELC, um bei den Touristen zu werben, und sie berichtete auch von unserer Arbeit mit den Strassenkindern.

Bei dem Anruf teilte Elisabeth uns mit dass sie bald nach Buenos Aires kämen und gerne eine Tagesstelle des diakonischen Werkes ANELC besuchen wollten. Besuch empfangen wir grundsätzlich immer und so sagten wir sofort zu und die Zwei, die aus Calafate rund 3000 Km südlich von Buenos Aires anriefen, wollten sich nach ihrer Ankunft in Buenos Aires melden.

Tage später trafen wir uns in Buenos Aires und fuhren an einem schönen Tag zum Tagesheim La Paloma. Der Besuch wurde mit Hallo begrüsst und die Kleinen übernahmen den Rundgang durch das Heim. Sie erklärten und zeigten stolz IHR Heim und der Besuch versuchte mit ihnen Spanisch zu sprechen. Irgendwie gelangte die Verständigung doch, trotz lückenhafter Spanischkenntnisse einerseits und dem intensiven Geschnatter und Durcheinanderreden anderseits. Die Kleinen waren aber sehr überzeugt alles bestens gemacht zu haben, wie sie mir danach mitteilten, und es war tatsächlich auch so wie wir später beim Abschied von dem lieben Besuch dann merkten.

Aber erstmal wurde aufgedeckt und alles setzte sich zu Tisch um zusammen ein Tischgebet zu singen und zu essen. Die Kinder die nachmittags in die Schule gingen verabschiedeten sich und versuchten die Elisabeth zu überzeugen besser hier zu bleiben und nicht gleich wegzufahren.Die Schüler welche vormittags Unterricht haben gingen nach dem Essen nach Hause, denn es war gerade der Tag der Erzieherkonferenz bei der alle Probleme und Schwierigkeiten der Arbeit besprochen werden.

Später trafen schon einige Jugendliche ein die an diesem Nachmittag ihr Treffen vorbereiten sollten und zur Erholung erstmal ein kurzes Fussballspiel machten. Roland wurde eingeladen mitzuspielen aber sagte danken ab. Spät am Nachmittag fuhren wir mit unserem Besuch wieder nach Hause und beantworteten noch Fragen und erzählten von unseren zukünftigen Projekten, von Lehrausbildung und vom Bau eines eigenen Gebäudes für Arcángel Gabriel.

Beim Abschied sagten die Zwei dass sie gern noch etwas für die Arbeit spenden wollten und frugen nach einem Bankautomaten in der Nähe. Ich verabschiedete mich denn in dem Moment kam eine andere Person nach Hause um einige wichtige Angelegenheiten bezüglich der Kinderarbeit zubesprechen.

Als nun diese Person weg war berichtete mir meine Frau dass Elisabeth und Roland zurück gekommem waren und eine sehr grosse Spende dagelassen hatten. Spende die sie im Namen und Auftrag einer Gruppe von jungen Frauen und Männern aus München auf ihrer Südamerikareise machen sollten. Diese Spende ist der Grundstein der Friseur- und Bäckerausbildung einiger Jugendlichen von La Paloma und der Mechanikerausbildung der Jugendlichen von Arcángel Gabriel.

Diese Reihe von "Zufällen" empfinden wir als einen klaren Beweis dass unser Hergott das Werk immer wieder gnädig beschenkt und zu diesem Zweck diesmal ein Paar Engel auf eine lange Reise gesandt hat um zu uns zu gelangen. Eigendlich werden wir ja schon seit langem mit Sendungen unseres Hergottes bedacht die viele liebe "Engel" seit Jahren zusammentragen und uns senden und die wir dankbar und demütig empfangen. Aber diesmal hatte Er sich etwas Neues einfallen lassen und die Engel persönlich über viele Ecken zu uns geführt.

Wir hoffen dass diese Gruppe von neuen Spendern auch weiterhin so treu an die Kinder denken und sie bedenken wird wie die "alten Spender", die das Werk schon seit Jahren tragen. Gott segne uns alle und gebe uns die Kraft und das Vertrauen weiterhin zusammen, Spender und lokale Mitarbeiter, die Verantwortung für die Führung in ein gutes Leben dieser Kinder zu übernehmen.

Amen.

 

Werden auch Sie ein Freund der Strassenkinder, indem Sie spenden oder eine Patenschaft übernehmen.

 

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Pastor Torsten Reimer
Kirchengemeinde Nusse-Behlendorf
Mühlenstr. 2
23919 Behlendorf
Telefon: 04544-1623
Handy: 0170-5840931
E-Mail: torsten.reimer@gmx.de

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Evang. Darlehnsgenossenschaft Kiel
BLZ: 21060237
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WICHTIG:
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Vielen Dank im Namen der Kinder!

 

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