A.N.E.L.C. Ayuda al Niño En La Calle

Straßenkinderhilfe


"Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer nach mir, dem ich nicht genugsam bin, dass ich die Riemen seiner Schuhe auflöse; der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen"
Lukas 3,16

BETO

"Ich bring dich um.." Der Satz wird leise zwischen den Zähnen heraus gepresst. Die Wut verzerrt das kindliche Gesicht, während gleichzeitig die kleinen Hände nach einem schweren Stein greifen, den sie kaum aufheben können.

Die Toleranzgrenzen unter den Straßenkindern sind eng, "man muss sich sofort zur Wehr setzen und zwar energisch, sonst erwischen sie dich". Beto weiss das. Er ist sieben Jahre alt und lebt in einer Elendssiedlung. Wärend einiger Wochentage nimmt er am ANELC-Programm teil. Hier empfängt er etwas von dem, was, so hoffen wir, sein Leben verändern kann. Oder sollten das nur Träume einfältiger Idealisten sein ?

Beto sucht den Kontakt zu uns. Er kommt auf den Schoß und geniesst es wie ein kleines Kind, gestreichelt und liebkost zu werden. Für einen Moment entspannt sich sein kleiner Körper, die Verkrampfung schwindet; er kehrt aber sofort wieder zurück in den Zustand der Wachsamkeit und Angst. 

Seine großen dunklen, gleichsam verdunkelten Augen, die so viel Sympathie hervorrufen und bei Frauen mütterliche Gefühle erwecken, deuten auf schwere Erfahrungen hin. Er bräuchte eine Operation, zumindest eine augenärztliche Behandlung, aber... Wie soll man ihm helfen, wenn sein eigener Vater, bei dem er haust, nicht einmal die Arzttermine wahrnimmt, die wir für ihn vereinbaren?

Die eigentliche Armut von Beto ist das absolute Fehlen einer festen Beziehung und eines Vertrauensverhältnisses. Auch fehlt ihm Selbstbewusstsein und das Gefühl, dass auch er jemand ist und etwas kann.

Ich erinnere mich an den Tag eines unserer kleinen Feste. Die Kinder hatten einen Karnevalsumzug mit Verkleidungen und Musik eingeübt, und Beto schlug das Bongó. Und wie er damals Bongó trommelte! Sein ganzer kleiner Körper schwang mit im Rhythmus der Musik. Als alle anderen Instrumente schwiegen, hörten wir nur noch Beto zu. Lang trommelte er und als auch er endete, umrauschte ihn ein anhaltender Applaus der Zuhörer. Diese öffentliche Anerkennung aller genoss der Kleine unheimlich. Er war von allen anerkannt worden, er war wer und konnte was.

Manchmal denke ich, dass es nur wenig ist, was wir für und mit diesen Kindern tun können... Aber das Wenige, das wir ihnen geben können, "Zuneigung, soziale Hilfe und das Gefühl, dass sie selbst auch etwas sind", das ist wie eine Taufe mit Wasser, die vieles offen lässt, aber doch die Hoffnung auf eine Feuertaufe beinhaltet.

Eine Taufe, so gewaltig und wirksam, damit eines Tages der erwachsene Beto seine Hände öffnen und den Stein fallen lassen kann und niemand mehr drohen muss, dass er ihn umbringen wird.

 

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